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Corona-Gedenken am 18.04.2021


8. April 2021

„Zeit zur Klage – Raum für Hoffnung“
Christliche Kirchen öffnen ihre Türen zum Gedenken an Verstorbene, zur Fürbitte für Leidtragende und als Orte des Trostes und der Hoffnung 

Seit über einem Jahr bestimmt die Corona-Pandemie weltweit das Leben. Das Virus hat viele Opfer gekostet und fordert weiter seinen Tribut: Menschen sind verstorben – oft in großer Einsamkeit. Hinterbliebene fanden keinen Raum, um ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen. Kindern und Jugendlichen fehlt die Gemeinschaft mit Gleichaltrigen. Eltern mühen sich oft über die eigene Belastungsgrenze hinaus, Kinderbetreuung und Arbeit zu vereinbaren. Unternehmen sehen durch die Regelungen des Lockdown ihre Existenz und ihr Lebenswerk infrage gestellt.

Gottesdienste und Offene Kirchen zum Corona-Gedenken am 18. April 2021

Unter dem Titel „Zeit zur Klage – Raum für Hoffnung“ werden am Sonntag, 18. April 2021, viele Kirchen und Kapellen in Sachsen und weitere Religionsgemeinschaften ihre Türen öffnen und die Menschen vor Ort zu einem gemeinsamen Corona-Gedenken einladen. Der Opfer der Corona-Krise wird in beiden Gottesdiensten gedacht (9:30 in der Kreuzkirche, 11:00 in der St. Jakobikirche). Anschließend ist die Kreuzkirche bis 13:30 zum persönlichen Gedenken geöffnet, die Jakobikirche bis 16:00. In beiden Kirchen können Kerzen entzündet werden für die Opfer, zudem liegt in der St. Jakobikirche ein Buch aus, in das Namen der Verstorbenen geschrieben werden können und Gebetsanliegen. Diese werden in der kommenden Woche in den Mittagsgebeten ins Gebet aufgenommen. Ein Stern kann aus der St. Jakobikirche zur Erinnerung an einen Menschen, um den getrauert wird, mit nach Hause genommen werden.

In den Gottesdiensten an diesem Tag wird mit gemeinsamen liturgischen Elementen die Klage vor Gott gebracht, der in der Corona-Zeit Verstorbenen und ihrer Hinterbliebenen gedacht und der Fürbitte für Menschen Raum gegeben, die derzeit unter der Corona-Pandemie in Deutschland und weltweit leiden.

Auch am Nachmittag und Abend dieses Sonntags werden viele Kirchen und kirchliche Räume geöffnet sein, um Christen und Nichtchristen eine Möglichkeit des Gedenkens, zur persönlichen Einkehr und für die eigene Klage zu geben und gleichzeitig einen Hoffnungsort mit Trost und Stärkung anzubieten.

Der Opfer der Corona-Krise wird in beiden Gottesdiensten gedacht (9:30 in der Kreuzkirche, 11:00 in der St. Jakobikirche). Anschließend ist die Kreuzkirche bis 13:30 zum persönlichen Gedenken geöffnet, die Jakobikirche bis 16:00. In beiden Kirchen können Kerzen entzündet werden für die Opfer, zudem liegt in der St. Jakobikirche ein Buch aus, in das Namen der Verstorbenen geschrieben werden können und Gebetsanliegen. Diese werden in der kommenden Woche in den Mittagsgebeten ins Gebet aufgenommen. Ein Stern kann aus der St. Jakobikirche zur Erinnerung an einen Menschen, um den getrauert wird, mit nach Hause genommen werden.