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„Im Tal des Todes“


12. Januar 2021

18. Januar bis 28. Februar 2021
Ausstellung in der Stadtkirche St. Jakobi Chemnitz, Jakobikirchplatz 1

„Vergesst es nie“ – Gedenken an den Holocaust

Gezeigt wird eine Bilderfolge aus dem Zyklus „Im Tal des Todes“ von Lea Grundig

Im Exil in Palästina schuf die Malerin und Grafikerin Lea Grundig von 1942 bis 1944 die ausgestellten Bilder zur Shoah. In 17 Bildern zeichnete sie Verfolgung, Flucht und Vernichtung, aber auch den Widersand der Juden. Der Zyklus beginnt mit „Dem Fluchenden im Tal des Todes“ und endet mit der Vision der Vernichtung des faschistischen Systems. Bereits 1944 erschienen diese Tuschpinselzeichnungen in Tel Aviv mit hebräischen und englischen Titeln, ergänzt durch Verse des Dichters Shin Shalom. Sie waren ein Hilferuf an die Welt und wurden unter anderem in der New York Times und englischen Zeitungen besprochen. 1947 erschien im Sachsenverlag Dresden ein Nachdruck in deutscher Sprache mit dem Titel „Im Tal des Todes“. Kurt Liebmann schrieb Texte zu den einzelnen Zeichnungen. Neben hochwertigen Reproduktionen der zum Teil verschollenen Originale sind diese Texte ebenfalls in der St. Jakobikirche zu sehen.

Die St. Jakobikirche ist montags bis samstags 11-15 Uhr sowie sonntags nach dem Gottesdienst geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Die geplante Ausstellungseröffnung fällt der Pandemie zum Opfer. Ersatzweise erstellt die Druckerei Jungnickel ein Begleitheft, das kostenlos erhältlich ist.

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