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Nagelkreuzzentrum Chemnitz


19. April 2021

In Chemnitz soll ein Nagelkreuzzentrum entstehen.

Was ist das?
1940 wurde die Stadt Coventry durch deutsche Bomber in Schutt und Asche gelegt. Betroffen war auch die Kathedrale in der Innenstadt. Die Christen dort waren tief verletzt – aber sie riefen nicht nach Rache, sondern beriefen sich auf Jesu Wort am Kreuz: „Vater, vergib“. Das Symbol der Bewegung, die aus diesem Ruf nach Versöhnung entstand, ist ein Kreuz, das aus drei Zimmermannsnägeln, die in der zerstörten Kathedrale gefunden wurden, hergestellt wurde, das Nagelkreuz.
Über 240 Nagelkreuzzentren gibt es derzeit überall auf der Welt, über 70 sind es in Deutschland. Weitere Informationen zur Geschichte der Nagelkreuzgemeinschaft in Deutschland finden Sie hier: https://nagelkreuz.org

Warum in Chemnitz?
Chemnitz wurde im Zweiten Weltkrieg schwer in Mitleidenschaft gezogen. Bei den Bombardierungen verloren Tausende ihr Leben, Zehntausende ihr Zuhause. Die Stadt veränderte auf immer ihr Angesicht. Versöhnung und Frieden spielen seitdem und auch heute noch eine zentrale Rolle in unserer Gesellschaft. Wie konnte das passieren? Welche Verantwortung tragen wir als Deutsche damals und heute? Wie können Christen dazu beitragen, dass in unserer heutigen Gesellschaft Frieden und Versöhnung nicht nur Worte sind, sondern Lebenswirklichkeit werden?

Ein Nagelkreuzzentrum ist Teil einer internationalen geistlichen, ökumenisch orientierten Gemeinschaft. Wir geben einander Anteil an unserem Leben, Denken und Handeln. Wir beten gemeinsam freitags mittags das Versöhnungsgebet von Coventry mit der Bitte „Vater, vergib“. In unserem Umfeld setzen wir uns für Frieden und Versöhnung ein.

Nächster Termin:
Dienstag, 22. Juni 2021, 17.30 Uhr: Coventry-Abend im Garten der Kreuzkirche.

Herzlich willkommen!

Haben Sie Interesse?
Wenn Sie mehr über das werdende Nagelkreuzzentrum Chemnitz wissen wollen, wenden Sie sich gerne an:
Pfarrerin Dorothee, Lücke oder Pfarrer Stephan Tischendorf.

nagelkreuz.org